Schutz vor Corona darf nicht vom Geldbeutel abhängen

Hartz-IV-Sätze für Maskenkauf anpassen

Die Landtagfraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht sich dafür aus, dass zehn Euro zusätzlich monatlich im Hartz-IV-Satz für medizinische Masken eingeführt werden. Dafür fordert sie die Landesregierung auf, sich an der angekündigten Bundesratsinitiative aus Schleswig-Holstein zu beteiligen. Menschen mit einem geringen Einkommen kommen deutlich schwerer durch die Coronakrise. Für OP-Masken oder die noch besseren, aber teuren FFP2-Masken ist im Hartz-IV-Satz kein Budget vorgesehen. Hier muss der Staat einspringen, da diese Masken zur Pflicht erhoben wurden. Die Initiative aus Schleswig-Holstein ist ein spürbares Zeichen, auch wenn zehn Euro nur eine kleine Hilfe sein werden. Die Verteilung von Masken über die Tafeln in Sachsen-Anhalt darf nur der Anfang sein. Jugendämter und Familienhilfen erreichen ärmere Menschen und sollten daher auch mit Masken zum Verteilen ausgestattet werden.

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