Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem

 Alle Frauen haben das Recht sicher und gewaltfrei zu leben

Angesichts der sexuellen Übergriffe gegenüber Frauen in der Vergangenheit äußert sich die Dessauer Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Lüddemann:

„Bedrohungen, sexuelle Übergriffe und Gewalt gegen Frauen sind widerliche Taten. Sie müssen konsequent verfolgt und bestraft werden. Wir denken an die entsetzliche Vergewaltigungstat in der Dessauer Innenstadt, bei der eine Frau von vier Männern abscheulich geschändet wurde. Oder der brutale Mord an die Chinesin Yangjie Li im letzten Jahr. Aber auch die tätigen Übergriffe auf Frauen in der Kölner Silvesternacht 2016, sind uns allen noch immer präsent. In allen Fällen wurde massive Sexual-Gewalt gegen Frauen ausgeübt.“

„Unverhandelbar sind die Prinzipien des Rechtsstaats und die Einhaltung demokratischer Werte und Normen“, erklärt Lüddemann. Sie betont: „Die Ereignisse von Köln und ebenso Dessau-Roßlau sind verabscheuungswürdig. Wer aber diese zum Anlass nimmt, eine ganze Bevölkerungsgruppe zu verdammen: Der macht die Frauen, die zu Opfern wurden, erneut zu Opfern. Er instrumentalisiert eben diese Frauen für seine fremdenfeindliche, xenophobe Politik.“

„Jede Form von Gewalt gegen Frauen ist vollkommen inakzeptabel. Egal von wem und egal wo. Jede Frau und jedes Mädchen hat das Recht sicher und gewaltfrei zu leben. Immer und überall. Ziel muss es sein, sexuelle Übergriffe und Straftaten zu verhindern. Dabei dürfen wir nicht an den falschen Stellen sparen.“, sagt Lüddemann.

„Körperliche, sexuelle und psychische Gewalt gegen Frauen ist ein gravierendes Problem. Dazu zählt auch Gewalt in der Partnerschaft, die oftmals unerkannt im Verborgenen geschieht,“ beschreibt Lüddemann: „Unsere Gesellschaft braucht ausfinanzierte Anlaufstellen, damit Betroffenen schnell und kompetent geholfen werden kann. Frauenhäuser sind ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Infrastruktur zum Schutz von Frauen und deren Kindern vor Männergewalt. Es muss eine niedrigschwellige und anonyme Unterstützung für alle betroffenen Frauen garantiert werden.“

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