Vor-Ort-Besuch in der Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Land Sachsen-Anhalt
„Unglaublich was unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erduldet, aber auch geleistet haben. Und wie ihr Potential in Sachsen-Anhalt verschenkt wird.“
Nächster Stopp war Magdeburg der Sommertour 2015. Cornelia Lüddemann, Landtagsabgeordnete der BÜNDNISGRÜNEN Landtagsfraktion, besuchte am Donnerstag, den 16. Juli 2015 die Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Land Sachsen-Anhalt. Im Gespräch mit der Leiterin der Clearingsstelle, Frau Schmidt, Roland Bartnig, Mitarbeiter des Verbandes UMF und Frau Schwänke, Vereinsvorsitzende des Refugium e.V., bekam die sozialpolitische Sprecherin Einblick in die aktuelle Lage unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge im Land.
Seit 1998 setzt sich der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (B-UMF) für die Rechte von Jugendlichen ein, die ohne sorgeberechtigte Begleitung nach Deutschland kommen. Junge Flüchtlinge durchlaufen einen schwierigen Prozess der Ankunft in Deutschland. Ihrer Integration werden große Hürden in den Weg gestellt. Trotzdem gelingt es vielen Jugendlichen an dieser Gesellschaft teilzuhaben, ihre Träume und Ziele zu verwirklichen.
Hintergrund: Cornelia Lüddemann, Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, geht auf Sommertour quer durch Sachsen-Anhalt. Wie bereits in den letzten Jahren finden dabei unterschiedlichste Termine und Begegnungen mit Bürgern und Bürgerinnen im ganzen Land statt. Im direkten Gespräch erkundigt sich die Abgeordnete über Projekte, Initiativen und suchten den Austausch mit den Menschen in den Regionen.
„Ich möchte gern mit den Menschen im Land ins Gespräch kommen, möchte gern wissen was die Leute bewegt, was sie von der Landespolitik erwarten. Die Sommertour bietet dazu eine gute Gelegenheit. Ich freue mich auf interessante Gespräch und spannende Eindrücke auf meinen Tourstopps.“
„Im direkten Gespräch will ich Probleme und Ideen vor Ort sammeln, um dann Lösungen in das Parlament zu tragen. Um Politik nicht vom Schreibtisch zu machen, ist es mir wichtig, regelmäßig in die Praxis zu gehen, um dort einen persönlichen und möglichst unverfälschten Eindruck zu gewinnen. Die positiven Rückmeldungen nach zahlreichen Praktika, die ich in dieser Legislatur in unterschiedlichsten Gebieten absolvieren durfte, ermutigen mich immer wieder. Ich mache Politik nicht nur für die Menschen, sondern mit den Menschen.“

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