Wege aus der Klimakrise – Klimaschutz- und Anpassung in der Stadt

Die Klimakrise ist längst da, auch in Sachsen-Anhalt. Die Städte und Gemeinde kämpfen bereits mit den Folgen. Es herrscht immer häufiger extreme Hitze, Bäume vertrocknen, Wasser wird knapp und Schattenplätze fehlen. Konsequenter Klimaschutz ist notwendig und wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen.

In der vierten Ausgabe des Werkstattgesprächs „Wege aus der Klimakrise“ der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen wir über die verschiedenen Aspekte des Klimaschutzes und der Klimaanpassung in den Städten diskutieren. Wie ist der aktuelle Stand? Wo ist der Handlungsbedarf am größten? Welche architektonischen Möglichkeiten für Klimaanpassung gibt es? 

Wir laden Sie zu den Vorträgen und der anschließenden Diskussion ein. Mit dabei sind:

  • Petra Mahrenholz, Leiterin des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt Dessau-Roßlau
  • Prof. Jürgen Ruth, Direktor des Instituts für experimentelle Architektur der Bauhaus Universität Weimar 
  • Detlef Gerdts, Leiter des Amtes für Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück
  • Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt
  • Wolfgang Aldag, Sprecher für Klimaschutz der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt

 

Ablauf

Zeit: Mittwoch, 22. Januar 2020, 12:00 – 16:00 Uhr

12:00 Uhr  Einlass und Imbiss
13:00 Uhr  Vorträge
15:00 Uhr  Diskussion

Ort: Ausstellungsraum des Umweltbundesamtes
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Zur besseren Planung wird um Anmeldung an veranstaltungen
(at)gruene-fraktion-sachsen-anhalt.de
gebeten.

Schirmherrin des DRK-Projektes „Youth on the Run“

Rollenspiel zum Thema Flucht

Foto aus dem Film, auf dem ein Passport zu sehen ist.

„Ich war in meiner Funktion als Schirmherrin zu Gast bei dem Projekt #youthontherun in Bad Schmiedeberg. Knapp 40 junge Menschen begeben sich in ein Rollenspiel zum Thema Flucht. Sie haben zum Teil erstmals richtig #Angst, sind fassungslos vor #Willkür und todmüde nach diesen 24 Stunden“, fast Lüddemann ihre Eindrücke zusammen. Das Rollenspiel „Youth on the Run“ und das dazugehörige Seminarangebot ermöglichen einen praktischen Zugang zu den Themen Flüchtlinge und Humanitäres Völkerrecht. Das Jugendrotkreuz und die Freiwilligendienste im DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. haben mit dem Rollenspiel „Youth on the Run“ eine praxisnahe Methode übernommen, bei der Jugendliche auf die Flüchtlingsproblematik und das humanitäre Völkerrecht sensibilisiert werden. Als „Familie“ müssen sie in den verschiedenen Szenen etliche Hürden meistern, um ihren Fluchtweg bestreiten zu können. Allein mit Worten und Gesten werden die einzelnen Situationen im Rahmen des 24-stündigen Rollenspiels simuliert. Als Amtssprache kommt im Rollenspiel Englisch zum Einsatz, um die Sprachbarriere zwischen Durchführenden und Teilnehmenden zu erhöhen

In einem Seminar werden Erlebnisberichte in Form von Fluchterfahrungen geschildert: „Es war mega beeindruckend ihre Berichte zu hören. Und ergreifend den fantastischen @amir_dahbour zu erleben.“

Lüddemann bei der Begrüßung – Rollenspiel „Youth on the Run“
Seminar und Fluchterfahrungen beim Rollenspiel „Youth on the Run“
Gruppenfoto der TeilnehmerInnen – Rollenspiel „Youth on the Run“

Trinkwasserspender für Verkehrswacht

Die Dessau-Roßlauer Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Lüddemann, übergab am Montag der Verkehrswacht Dessau einen Trinkwasserautomat als Sachspende. Die Schülerinnen und Schüler der Verkehrswacht Dessau dürfen sich freuen. Dank dieser Sachspende kann nun wieder Trinkwasser genossen werden.

Eine Wiederherstellung der bisherigen Trinkwasserversorgung ist nicht möglich. „Ohne Trinkwasser vor Ort wäre eine Fortführung der wichtigen Arbeit der Jugendverkehrsschule nicht möglich gewesen. Das musste verhindert werden.“
Eine Alternativlösung musste her, als regionalzuständige Abgeordnete hat sich Lüddemann für die Problemlösung eingesetzt: „Ich freue mich, mit einer Sachspende ganz konkret helfen zu können“, stellt Lüddemann fest und fährt fort: „Viel Wasser trinken ist gesund und wichtig für die Konzentrations- und Merkfähigkeit, vor allem bei jungen Menschen. Aber es wird im Tun oft vergessen. Um Kinder zum Trinken anzuregen, ist ein Trinkwasserautomat genau das Richtige.“

Zum Hintergrund:
Bei einem Vor-Ort Besuch bei der Jugendverkehrsschule Dessau im Sommer letzten Jahres, hat die Geschäftsführung der Verkehrswacht ein Problem mit der dortigen Wasserversorgung an die Abgeordnete herangetragen. Die Durchführung der Verkehrserziehung der Kinder ist aufgrund des sich stetig verschlechternden Zustandes des Trinkwassers und aufgrund der nachfolgenden Umstände ausfallgefährdet gewesen. Es wurden zuletzt nicht akzeptable Grenzwertüberschreitungen von coliformen Bakterien im Wasser nachgewiesen, sodass das Wasser als Trinkwasser behördlich gesperrt wurde. Die Wasserversorgung erfolgt über Brunnenwasser mit sehr hohem Eisengehalt. Nach mehreren Gesprächen mit der Stadtverwaltung, dem kommunalen Wasserversorger und nach einer Wirtschaftlichkeitsprüfung stand fest, dass eine Wiederherstellung des Trinkwasseranschlusses sehr kostenintensiv sei.

Die Stiftung der Stadt Dessau-Roßlau übernimmt die Finanzierung der jährlich anfallenden Wartungs- und Wasserkosten. Ein entsprechender Antrag ist eingegangen und befindet sich derzeit in der Abstimmung.

Die finanzielle Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt für die Jugendverkehrsschulen hat sich seit der grünen Regierungsbeteiligung von 550.000 € auf 915.000 € nahezu verdoppelt.