Weltfriedenstag – 1. September
Cornelia Lüddemann, im Rahmen der Aktuellen Debatte zum „Weltfriedenstag“ am 1. September:
„Wir müssen sehen, was sich in der Welt tut. Wir müssen anerkennen, was das mit unserem eigenen Leben zu tun hat. Wie wir selbst – als Einzelpersonen, aber auch als Gesamtheit der so genannten ersten Welt – dazu beitragen, dass es diese vielen furchtbaren, kriegerischen Konflikte gibt.“
„Für uns GRÜNE ist neben dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen die friedliche Nutzung derselben zum Wohle aller Menschen essentieller Teil des Grundkonsenses unserer Partei.“
„Ich will nicht verhehlen, dass wir als GRÜNE dabei auch einen längeren Weg gegangen sind. Heute ist für uns klar – und das ist ein entscheidender Unterschied zur Partei „DIE LINKE“ – wir brauchen eine Bundeswehr, die als Parlamentsarmee unter demokratischer Kontrolle steht und im allerhöchsten Ausnahmefall auch im Ausland, zwingend im Einklang mit der UNO, mit UN-Mandat, für Menschenrechte eintritt.“
„Mir ist klar, dass eine funktionstüchtige Bundeswehr angemessen ausgestattet sein muss. Dass der Einsatz von Waffen geübt werden muss. In welcher Weise das geschieht und ich welchem Umfang: genau das sind die Fragen, die wir zu besprechen haben.“
„Wir GRÜNEN nehmen das Spannungsfeld zwischen Einsatzerprobung der Bundeswehr und Stärkung ziviler Krisenintervention ernst. Ich möchte keiner Mutter erklären, warum wir ihrem Kind nicht helfen konnten. Weder der deutschen Mutter, warum ihr Sohn mit technischem Kampfgerät nicht entsprechend vertraut war oder dieses ungeeignet war, wie 2010 in Afghanistan, noch der syrischen Mutter, weil wir an Waffenexporten beteiligt waren.“
Hier geht’s direkt zum Video: http://www.edge-cdn.net/index.php?ct=1353&vid=1086877&setlang=de
Antrag: http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d0278dan.pdf





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