Ludwig Schumann: „Vockerode und die Fremde(n)“
Auf Einladung der Landtagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden, Cornelia Lüddemann, las der Schriftsteller Ludwig Schumann aus seinem gerade neu erschienenen Buch „Vockerode und die Fremde(n)“.
Im Rahmen der Veranstaltung übergab Cornelia Lüddemann einen Spendencheck von über 200,- €, in Form eines Druckkostenzuschusses für die Produktion des Buches.
2014 begann Schumann seine Materialsammlungen zur Landschaft Vockerode und den hier lebenden Menschen. Bei seiner Recherche stieß er auf die Tatsache, dass Vockerode keine deutsche, sondern eine flämische, also eine Gründung der „Fremden“, war.
Heute wird der Ort wieder von ‚Fremden’ geprägt. Daraus entstand die Idee, Menschen nach ihren Erfahrungen, Eindrücken und Geschichten zu befragen, die mit dem Herkommen aus der Fremde zu tun haben. Schumann befragte unter anderem die Bürgermeisterin Renate Luckmann, den Umweltpreisträger Ernst Paul Dörfler, Adrian La Salvia – Leiter der Anhaltischen Landesbücherei, und neue „Fremde“ aus Eritrea und Syrien.
„Als vor 5000 Jahren Menschen elbaufwärts fuhren und sich am Strom ansiedelten, waren die Menschen hier noch Jäger und Sammler. Die Fremden brachten eine gänzlich andere Kultur mit: Sie waren sesshaft und betrieben Landwirtschaft. Sie kamen aus dem Gebiet des heutigen Syrien und Irak,“ erzählt der Autor und Naturschützer Paul Ernst Dörfler im ersten Gespräch dem Magdeburger Autor Ludwig Schumann.
Ein brandaktuelles Thema auf bisher einmalige Weise bearbeitet.

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