LSBTI wird Teilhabe an ZDF-Gremium verweigert

copyright: marqs / photocase.com

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„Fernsehrat muss gesellschaftliche Vielfalt widerspiegeln“

Statements der lesben- und schwulenpolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Lüddemann, zum Entwurf der Neubesetzung des ZDF-Fernsehrats:

„Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt den Protestaufruf des Lesben- und Schwulenverbands, des Magazins ,MÄNNER‘ und von ,Enough is Enough!‘ gegen die geplante Besetzung des ZDF-Fernsehrats: Einem Entwurf zufolge sollen sollen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle auch künftig nicht in dem 60köpfigen ZDF-Fernsehrat vertreten sein.

Gerade die öffentlich rechtlichen Sender sollten ein Vorbild sein, wenn es darum geht, gegen homophobe und transphobe Stimmen Flagge zu zeigen. Die Rundfunk- und Fernsehräten müssen die gesellschaftliche Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln.“

 

Hintergrund:

Am Mittwoch, dem 25. März, berät die Rundfunkkommission in Berlin den Entwurf, einen Tag später wird der ZDF-Staatsvertrag auch zum Thema auf der Sitzung der Ministerpräsidentenkonferenz. Im Juni soll der Staatsvertrag dann von allen 16 Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer unterzeichnet werden. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss der ZDF-Fernsehrat eine Vielfalt an gesellschaftlichen Gruppen abbilden. Zudem sollen dessen Sendungen sogar ausdrücklich „auf ein diskriminierungsfreies Miteinander hinwirken“.

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