mit dem Landesbehindertenbeauftragten – Herr Maerevoet
„Behindert ist man nicht, behindert wird man“ – so steht es sinngemäß in der Präambel der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen. Die Präambel enthält auch die Vereinbarung, dass allen Menschen mit Beeinträchtigungen Menschenrechte und Grundfreiheiten ohne Diskriminierung zu garantieren sind.
Im Rahmen des anstehenden Landesaktionsplans zur Umsetzung der UN-Behinderten-rechtskonvention in Sachsen-Anhalt werden die Kommunen aufgefordert, ihre bisherigen Anstrengungen auf dem Weg zur „barrierefreien Kommune“ aufzuzeigen. Ziel ist es, laufende und künftige Planungen und Maßnahmen unter dem Blickwinkel der Barrierefreiheit zu verbessern. „Es ist mir ein zentrales Anliegen, die Grundgedanken, Pläne und Ideen des Landesaktionsplans in den Kommunen in meinem Wirkungskreis besonders zu beleben. Ich möchte dies zunächst in meiner Heimatstadt Dessau-Roßlau als regionalzuständige Abgeordnete forcieren“, erklärt Cornelia Lüddemann, Dessauer Landtagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Daher findet am Donnerstag, den 25. Oktober 2012 um 16:30 Uhr eine Stadtbegehung – Treffpunkt Wörlitzer Bahnhof und anschließend (18:00 bis 19 Uhr) eine öffentliche Diskussionsrunde im Restaurant „Altes Theater“ statt.
Geplant ist eine Stadtbegehung und anschließend eine ca. einstündige Diskussionsrunde mit Erfahrungsberichten eines betroffenen Dessauer Rollstuhlfahrers Herr Grombach.
Interessierte sind zur öffentlichen Veranstaltung herzlich eingeladen.
Des weiteren haben bereits Ihre Teilnahme bestätigt:
- Herr Maerevoet – Landesbehindertenbeauftragter
- Frau Engelmann – Kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderung
- Herr Peter Hoffmann – Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt Dessau-Roßlau und im Vorstand des Behindertenverband e.V.
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