Stadtverwaltung zieht gerade noch rechtzeitig die Notbremse

Leserbrief zum Artikel im Anhalt-Kurier vom 27.08.2011:

Stadtverwaltung verschiebt Projekt Ostrandstraße auf die Zeit nach 2013

 In der Tat ist die Wende der Stadtverwaltung spektakulär. Statt an dem mit vielen ökologischen und wirtschaftlichen Fragezeichen behafteten Projekt der Ostrandstraße festzuhalten, sollen die Finanzmittel zur Sanierung der Friedenbrücke umgewidmet werden. Das finde ich als Bürgerin dieser Stadt sehr begrüßenswert. Es ist unstrittig, dass für die marode Muldebrücke eine Lösung längst überfällig ist. Hier die finanziellen Mittel einzusetzen, ist sinnvoll und im Interesse aller BürgerInnen.

Öffentliche Fördermittel werden nach Ablauf der derzeitigen Strukturfondsperiode sehr viel weniger zur Verfügung stehen. Nach Ablauf des Solidarpaktes der Bundesländer wird es 2019 einen weiteren großen Einschnitt geben.

Deshalb sollten öffentliche Mittel sehr zielgerichtet und an Stellen investiert werden, wo sie den größten möglichen Nutzen bringen. In diesem Sinne ist die Umwidmung der Gelder hin zur Sanierung der Friedensbrücke der einzig richtige Weg und ich hoffe, dass dies von der Mehrheit der StadträtInnen ebenso gesehen wird.

 

Cornelia Lüddemann, MdL (Grüne)

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