„Ich begrüße die Initiative der Erzieherinnen und Erzieher aus Halle ausdrücklich. Diese Positionsbeschreibung spricht mir aus der Seele. Die Initiative unterstützt, was die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schon seit Monaten fordert. Zehn Stunden für alle ist nicht die Lösung. Mehr von wenig, aber für alle? Das darf nicht das Ergebnis der mit so viel Hoffnung im Land erwarteten Novelle für die Kindertagesstätten, die KiTa-Novelle, sein.
Es geht um Qualität der frühkindlichen Bildung. Diese erreichen wir nur, durch einen deutlich verbesserten Personalschlüssel. Nach den Vorstellungen der Landesregierung soll alles so bleiben, wie es ist. Sie möchte nur ein bisschen die Vor- und Nachbereitungszeit verändern. Dabei wird schon jetzt der aktuell gültige Personalschlüssel nirgendwo eingehalten. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen schrittweise auf 1:4 (Krippe), 1:10 (Kindergarten), 1:23 (Hort). Derzeit gilt 1:6, 1:13 und 1:25.
Die Position der Hallischen Initiative braucht nun eine breite, gesellschaftliche Unterstützung. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird sie offensiv begleiten. Auf unsere Einladung hin nimmt die Hallische Initiative an der heutigen Anhörung des Landtages zum Kinder-Förderungs-Gesetz, dem KiFöG, teil.“


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