Lüddemann: Es ist blauäugig, zu glauben, dass Deutschland bei einem schweren Störfall an der Grenze keine Gefahr droht.Am 11. März jährt sich zum dritten Mal die Atomkatastrophe von Fukushima. Die Gefahr vor Ort ist nicht gebannt, aus den beschädigten Reaktoren tritt weiterhin hohe Strahlung aus und verseucht die Umwelt und das offene Meer. Deshalb findet am 11. März 2014 um 16:00 Uhr eine Gedenkaktion vor dem Magdeburger Hauptbahnhof statt. Auch Fraktionsvorsitzende Claudia Dalbert wird an der Gedenkveranstaltung teilnehmen.Cornelia Lüddemann, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, erinnert an die Folgen der Verstrahlung einer ganzen Region für die Menschen: „Viele ehemalige Bewohner der Region um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima können nie wieder in ihre Heimat zurück. Das Gebiet bleibt für lange Zeit schwer nuklear verseucht.“
Der Unfall zeige, dass auch Sachsen-Anhalt vor einem GAU nicht sicher sei, solange in der Nähe der deutschen Grenze Atomkraftwerke aktiv blieben:
„Fukushima hat Konsequenzen für Deutschland. Ich fordere die Bundesregierung auf, sich klar und öffentlich gegen die Atomkraftpläne Polens und Tschechiens auszusprechen. Wir fordern einen europäischen Atomausstieg.“




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